Britischer Charme, schrullige Dorfbewohner und ein mörderisches Erbe: Die SPIEGEL-Bestsellerreihe «Die Mörderarchiv-Reihe» von Kristen Perrin bringt frischen Wind in das Genre Cozy Crime. Im Mittelpunkt steht die angehende Krimiautorin Annie, die nach dem Tod ihrer Tante Frances im idyllischen Dorf Castle Knoll eintrifft. Frances wurde schon in ihrer Jugend prophezeit, dass man sie eines Tages ermorden würde. Deshalb hat die schrullige Dame vorgesorgt: Sie legte akribisch ein Archiv über alle verdächtigen Dorfbewohner an und bestimmte im Testament, dass nur derjenige das Erbe erhält, der ihren Mord aufklärt. Ideal für alle Leser:innen, die kluge Whodunits, nostalgischen Rätselspaß und humorvolle Wohlfühl-Krimis mit schrulligem Dorfkolorit lieben.
In den drei Bänden verwebt die Autorin klassische Ermittlungsarbeit mit geheimnisvollen Rückblicken in die Vergangenheit. Im Auftakt «Das Mörderarchiv» muss sich Annie im Wettlauf um die Aufklärung des Mordfalls gegen den fiesen Stiefneffen ihrer Tante behaupten und stößt mithilfe eines alten Tagebuchs auf ein wohlbehütetes Dorfgeheimnis aus den Sechzigerjahren. Im zweiten Band «Der Tod, der am Dienstag kommt» wird ausgerechnet im Gewächshaus des Anwesens eine Leiche entdeckt. Da die Mordwaffe Annie gehört, gerät sie selbst ins Visier der Ermittlungen und muss tief im Archiv wühlen, um ihre Unschuld zu beweisen. Im dritten Teil «Tante Frances hat kein Herz für Mörder» führt ein grausiger Fund bei Annies Mutter in London die Hobbyermittlerin zurück in die Swinging Sixties, wo ein alter Tagebucheintrag ihrer Tante verblüffende Parallelen zu dem aktuellen Fall offenbart.
Kristen Perrin versteht es meisterhaft, englischen Humor mit verzwickten Kriminalfällen zu verbinden. Da Annies Entwicklung zur Spürnase und das schrittweise Enthüllen von Tante Frances' Vergangenheit aufeinander aufbauen, solltest du die Bücher unbedingt in der chronologischen Reihenfolge lesen, um beim Miträtseln keinen Hinweis zu verpassen.